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Aprikosen & WildaprikosenÜber die Seidenstraße mit den westwärts ziehenden zentralasiatischen Völkern kam die Aprikose in die Türkei.
Wilde AprikosenDie Ur-Aprikose oder Wildaprikose, mit türkisch-arabischen Namen "Mismis" hat einen hohen Fruchtsäuregehalt. Sie bildet die Veredlungsunterlage für die süssen Aprikosensorten. Diese wilde Sorte ist relativ klein, säuerlich im Geschmack und schmeckt frisch sehr angenehm. Zum Trocknen ist sie nicht so leicht zu verarbeiten, da sie sehr saftig ist und der Stein nicht aus der geschlossenen Frucht herausgedrückt werden kann. Will man sie trotzdem trocknen, dann muß die Frucht halbiert und der Stein herausgelöst werden. Der Aufwand lohnt sich, da die Wildaprikose sehr angenehm schmeckt. Wir haben einige Bäume mit einer besonders großen Fruchtsorte und fein abgestimmten süßsaurem Geschmack.
Die SüßaprikoseAus dieser Wildaprikose wurde eine neue Sorte gezüchtet, mit hohem Zuckergehalt und leichter Steinlöslichkeit. Der Stein wird nun aus der Frucht herausgedrückt und die Aprikose bleibt geschlossen und auch nach dem Trocknen weich. Verschiedene AprikosensortenEs gibt verschiedene Süßaprikosensorten. Eine bekommt sehr große Früchte, trägt dafür aber nur alle zwei Jahre. Eine andere hat kleine Früchte, ist dafür aber nicht so krankheitsanfällig. Wir verwenden die Sorten Hacihal, Parlak, Soganoglu und Sohan für einen guten und gleichmäßigen Ertrag. Veredelt wird übrigens immer noch auf die Ur-Aprikose. Ein Aprikosenbaum kann sehr alt werden. Es gibt 100jährige Exemplare mit großer Krone, die auch immer noch fruchten.
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