Die Plantage
In der archaischen Gegend haben wir 1993 einen Obstgarten mit 1500 Bäumen, vorwiegend Aprikosen und Maulbeeren, auf ca. 8 ha nach biologischen Richtlinien aufgebaut. Dank des Klimas und der lieben Pflege gedeihen die Bäume ganz prächtig und liefern seit vielen Jahren sehr süße Früchte. Blick auf die Plantage per Satellit
Unser Domiziel noch mit Lehmziegeln und Feldsteinen erbaut
Die Plantage erfordert viel Arbeit, und die erledigen Yusuf und seine Frau Rabia mit ihren zwei reizenden kleinen Mädchen Elâ Nur und Leyla und dem Jungen Mohamed.
Mohamed sehr souverän beim Motocross
Yusuf kümmert sich um die fast 1500 Bäume, und das ist keine leichte Aufgabe.
Da unser Garten Eden weit abseits liegt, ist auch noch sehr viel Selbstversorgung angesagt. Getreide wird angebaut, der große Gemüsegarten angelegt, das Gewächshaus wird bepflanzt, und Futter für das Vieh muss auch noch angebaut werden.
Rabia kümmert sich auch um die Tiere und die Milchverarbeitung zu Butter, Käse, Joghurt und Ayran(Buttermilch). Dazu kommt noch die Versorgung von zeitweilig bis zu 40 Erntehelfer! Die alles erfordert eine gute Logistik und hervorragenden Überblick. Trotzdem steigt zur Erntezeit der Stressfaktor, auch wenn es schon Routine ist, immer wieder an.
Rabia bei der Weizenernte
Erst nach der Ernte tritt eine etwas ruhigere Zeit ein. Es werden Verwandte und Freunde besucht. Yusuf muss die Ware für den Export fertig machen und alles organisieren, damit alles gut bei uns in Regensburg ankommt.
Rabia hat natürlich auch im Winter ihre Arbeit mit den Kindern und den Tieren und ein Essen soll ja auch noch auf dem Tisch stehen!
Trotzdem ist im Winter alles ruhiger und etwas Zeit zum Erholen und Kraft zu schöpfen für das nächste Jahr. Im März erwacht die Natur und dann geht mit der Blüte alles wieder von vorne los.
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