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MaulbeerenMaulbeerbäume in DeutschlandIm 19. Jahrhundert wurde auch in Deutschland die Seidenproduktion versucht und zu diesem Zweck Maulbeerbäume angepflanzt. Das Experiment wurde bald eingestellt, aber dadurch sieht man hin und wieder auch bei uns einen alten Maulbeerbaum aus jener Zeit.
Rote, weiße und schwarze BeerenEs existiert noch eine Urform des Baumes, der aber keine Beeren bildet. Diese Bäume werden veredelt mit verschiedenen Sorten. Eine weiße Sorte, deren Beeren sehr früh im Juni reifen, eine andere weiße, rote und schwarze Sorte, die von Juni bis August reif werden. Bei allen Maulbeerbäumen wachsen die Blätter und Beeren gleichzeitig im April am Zweig. Erst mit der Reife bildet sich auch die Fruchtfarbe.
Die schwarzen Beeren sind bei den Kindern sehr beliebt, da ihr Saft wie Blut ausschaut. Ein paar in der Hand zerdrückt, mit Wehgeschrei vorgezeigt, löst bei den Erwachsenen immer wieder einen mittleren Schock aus, bis sich alles in Gelächter auflöst. Die MaulbeerernteViele Beeren trocknen am Baum, und werden mit den noch nicht getrockneten reifen Beeren in ausgelegte Tücher geschüttelt. Anschließend werden Sie auf den Lehmdächern fertig getrocknet. Dann müssen viele fleißige Hände die Schlechten für die Tiere heraussuchen. Die sehr leckeren schwarzen Maulbeeren sind sehr saftig, aber leider bleibt nach der Trocknung nur ein nicht verwertbarer Rest übrig. Maulbeeren sind vielseitig verwendbar!Außer dem Trocknen der Beeren wird von den Kurdischen Frauen ein sehr leckerer Dicksaft "Pekmez" und eine Art Fruchtgummi mit Nüssen, "Pestil", für die langen Winterabende hergestellt. Pekmez wird zum Weißbrot gegessen und gilt energiereicher als Honig. Sie bekommen bei uns auch Maulbeersaft. Unser Maulbeersaft wird ohne Zusatz von Zucker hergestellt! Sie können die Früchte im Online-Shop bestellen:
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