Safran
Safran (Crocus sativus), ist die berühmteste der Krokusarten.
Ursprungsgebiet ist Kleinasien, wird seit mehr als 3500 Jahren von den alten Völkern zwischen Euphrat und Tigris kultiviert und auch Heute noch dort angebaut. Krokus bedeutet Faden und Safran gelb.
Heute sind Spanien und Iran die größten Anbaugebiete. Im Herbst werden die Blüten geerntet und gleich die 3 Narben, die sogenannten Safranfäden, aus den Blüten genommen.
Für 1 kg Safran werden bis zu 250 000 Blüten benötigt.
Dies erklärt, warum im Mittelalter Safran teurer als Gold war. Safranfälscher wurden zu dieser Zeit mit dem Tode bestraft. Diese drastischen Strafen gibt es Heute glücklicherweise nicht mehr und erklärt vielleicht warum leider so viel falscher Safran vor allem in den Touristengebieten des Orients verkauft wird. Safran hat ein besonderes Aroma, einen intensiven, aromatischen, zartbitter bis herben Geschmack und war schon immer das Gewürz der Fürsten und Reichen. Safran ist nicht nur ein außergewöhnliches Gewürz und Färbemittel, auch in der Medizin wird es seit früher Zeit gelobt: "Safran ist gut dem Miltz, bringt Begierde zur Unkeuschheit, macht wohl harnen, stärket das Herz und macht ein frölich Geblüt." Es wurde früher zur Abtreibung hergenommen und soll in kleinen Mengen die Fruchtbarkeit erhöhen, siehe oben! Die orientalische Küche ist ohne Safran nicht denkbar. Safran wird nicht mitgekocht, sondern meist über Nacht in etwas heißem Wasser oder Milch gelöst und dann zum Schluss über die Speisen, meist ein Reisgericht, gegossen. So hält sich das einmalige Aroma. Unsere Safranfäden stammen aus dem Iran und sind von sehr guter Qualität.
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